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Auf Kreuzfahrt durch die Südsee

Kategorie: Amerika
29. Januar 2008
Autor: Caipi

Seit Jahrhunderten träumen Menschen in Europa von der Südsee; von weißen Sandstränden und azurblauem Wasser, Korallenriffen und Palmenwäldern.

Schildkröte in der Südsee © flickr / jurvetson

Wer Tahiti, die Fidschi-Insel und Samoa bereist, könnte tatsächlich auf Spuren des “Mythos Südsee” stoßen: Die Insulaner pflegen eine Lebensart, die uns alltagsgestressten Europäern unglaublich langsam erscheinen muss. Denn die Zeit wird hier eher am Stand der Sonne gemessen als an den Zeigern des Ziffernblattes.

Zwar sind die meisten der kleinen, verstreuten Südsee-Staaten autark, aber ohne den regen Tourismus könnten sie sich – jedenfalls in dieser Form – kaum wirtschaftlich behaupten. Von den “Fluch der Karibik“-Filmen angeregt, hat man inzwischen auch die reiche (wenn auch reichlich gewalttätige) Kultur der Piraterie für den Tourismus entdeckt.

Allerdings sind die meisten Inseln so klein, dass ein längerer Aufenthalt sich nur für eingeschworene Sonnenanbeter und Taucher lohnt; alle anderen werden sich nach einer Weile nach Abwechslung sehnen. Aus diesem Grund sind Kreuzfahrten das erfolgreichste Geschäftsmodell des Südsee-Tourismus. Sie verbinden einen angenehmen, ruhigen und entspannenden Tagesablauf mit der größtmöglichen Mobilität; statt einer bekommt man auf einer durchschnittlichen Kreuzfahrt zehn bis fünfzehn malerische Eiländer zu sehen.    [...mehr]


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Jamaika – mehr als nur Reggae

Kategorie: Amerika
6. Januar 2008
Autor: Caipi

Jamaika ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Karibik und hat bei weitem mehr, als nur Rastas zu bieten.

Jamaika

Das breit gefächerte Angebot an Unterkünften auf Jamaika reicht vom einfachen Gasthaus mit Familienanbindung über private Villen bis zum 5 Sterne All-Inclusive-Resort und somit wird man dort auch auf eine Vielfalt an Touristen stoßen. Genauso abwechslungsreich wie die Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten ist vor allem die Landschaft. Während die Kilometerlangen Strände im Norden von saftigem grün geprägt werden, gleicht der Süden stellenweise sogar einer Wüstenlandschaft mit riesigen Kakteen. Dazwischen erheben sich die berühmten Blue Mountains bis auf eine Höhe von über 2200 Metern. Das Klima an Jamaikas Küsten ist ganzjährig warm. Wichtig zu wissen ist, dass die Hauptreisezeit von Dezember bis Ende März geht. In dieser Zeit sind die Preise höher als in der übrigen Zeit. Besonders laut und voll wird es allerdings während des amerikanischen Spring Breaks, wenn tausende von partyhungrigen Schülern nach Jamaika reisen.

Meer vor Montego Bay © tbechtx / flickr.com Für die meisten Touristen der Flughafen von Montego Bay der erste Eindruck von Jamaika. Die zweitgrößte Stadt Jamaikas, von Einheimischen auch kurz ‘MoBay’ genannt, ist mit seinen knapp 100.000 Einwohnern und das Touristenzentrum der Insel. Kingston, die fast 750.000 Einwohner zählende Hauptstadt Jamaikas, liegt an der Südküste zwischen der Karibischen See und den Blue Mountains. Die Stadt umschließt den weltweit siebtgrößten natürlichen Hafen. Die meisten Besucher der Metropole kommen jedoch aus geschäftlichen Gründen, Urlauber landen fast ausschließlich in Montego Bay. Trotz ihres schlechten Rufes ist die Hauptstadt für Kultur- und Geschichtsinteressierte einen Besuch wert.




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Autor: Caipi

RaketenstartIn Cocoa Beach kann man, während man weich im Sand liegt und den Wellen lauscht, wenn man zur richtigen Zeit dort ist, Raumschiffe sehen.

Das klingt unglaubwürdig? Nun, es ist wirklich so. Cocoa Beach, an der Atlantikküste Floridas gelegen, befindet sich ganz in der Nähe von Cape Canaveral. Das ist der Ort, von dem aus die NASA Space Shuttle in den Weltraum schießt und wenn man mit v

iel Glück einen Tag erwischt hat, an dem der Start geplant ist, so sitzt man fast in der ersten Reihe und kann diesem einmaligen Spektakel beiwohnen.
Aber auch ohne Shuttlestart ist Cocoa Beach sehr empfehlenswert. Vor allem Aktivurlauber kommen hier auf ihre Kosten, denn das Angebot an Aktivitäten ist vielfältig. Gerne suchen Wellenreiter im Anfängerstadium diesen Ort auf, um auf den kleinen, aber durchaus „surfbaren“ Wellen ihr Glück zu versuchen.

Cocoa Beach Strand

Auch Fortgeschrittene schätzen Cocoa Beach, da die Wellentaktung regelmäßig ist und abhängig von der Witterung auch größere Wellen dem Strand entgegen schnellen. Ein weiterer Punkt, der es noch beruhigender macht, sich im Wasser aufzuhalten, ist, dass einem hier keine großen Gefahren auflauern, denn die Haie schätzen eher das warme und ruhigere Wasser im Golf von Mexiko. Zurück am Strand kann man sich dann mit anderen beim Beachvolleyball vergnügen oder im Sand das Ufer entlang joggen.
Aber auch die weniger aktive Fraktion ist hier gut aufgehoben. Schnell kann man sich, wenn es einem zu heiß wird, in Cafés zurückziehen, denn die kleine Stadt Cocoa Beach liegt unmittelbar am Meer und ist über kurze Wege an den Strand angebunden. Packt einen die Shoppinglust, so darf man sich Ron Jon’s nicht entgehen lassen. Von Surfing-Equipment, über coole Surferklamotten bis hin zu Souvenirs, findet man hier alles.



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Autor: Caipi

Wer schon immer von einer fernen, verlassenen Karibikinsel geträumt hat, die Astrid Lindgrens Taka-Tuka-Land gleicht, der sollte den “Dry Tortugas” auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

Die Dry Tortugas, eine kleiner Nationalpark im Golf von Mexiko, befinden sich südwestlich von Key West in Florida und sind innerhalb von circa 1 1/2 Stunden mit einem Katamaran-Shuttle zu erreichen. Auf einer der Inseln liegt Fort Jefferson, ein Fort aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, das nie als Verteidigungsstellung genutzt wurde. Die US-Army nutzte es bis 1874 als Gefängnis. Um die Inseln herum befindet sich eines der unberührtesten Korallenriffe Nordamerikas, das eine enorme Vielfalt an Meeresbewohnern beherbergt. Die Dry Tortugas sind ein wahres Paradies für alle Strandurlauber und vor allem für alle Taucher. Die Gewässer um die gesamten Inseln können per Schnorchel und Schwimmbrille nach exotischen Fischen erkundet werden. Sucht man den Nervenkitzel, kann man auch nach den Schätzen von versunkenen Schiffen suchen, denn auch die gibt es dort. Seit Jahrzehnten ist die Region ein Tierschutzgebiet und bietet neben vielen Fischen auch für hunderte von Vögeln einen Zufluchtsort.

Da die Inseln nicht ohne weiteres zugänglich sind, werden von Key West aus organisierte Tagesausflüge inklusive Schnorchelausrüstung, Buffet und Führung angeboten. Der Trip lohnt sich, denn man wird mit einem weiten Blick auf türkises Meer, weißen Stränden und bunten Unterwasserwelten belohnt. Wer genug von der Sonne hat, der kann sich ein ruhiges und schattiges Plätzchen in den kalten Festungsanlagen suchen.




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Sanibel Island – ein Muschelmeer

Kategorie: Amerika
2. Dezember 2007
Autor: Caipi

Muscheln so weit das Auge reicht- so etwas gibt es nur auf Sanibel Island.

An der Westküste Floridas gelegen, findet man die kleine Insel „Sanibel Island“. Berühmt ist diese Insel mit dem Sanibel Beach für seine Reichhaltigkeit und Vielfalt an Muscheln. Wenn man nun ein Souvenir von diesem Ort mit nach Hause nehmen möchte, so muss man in keinen Souvenirladen gehen, um dort ein Muschelandenken zu kaufen. So bald man den Strand betritt, sieht man ein Meer aus Muscheln und traut sich, aus Angst die vielen Muscheln zu treten, kaum weiterzulaufen. Vom Kilometer langen Strand aus hat man einen ungehinderten Blick auf die Weite des Golf von Mexiko. Der Strand wird zum Inselinneren von einem kleinen Wäldchen mit den regionstypischen Pflanzen begrenzt und weiter Sanibel Beach

entlang des Ufers findet man jede Menge idyllische Wohnhäuser auf Stelzen.

Einen Haken hat Sanibel Beach jedoch. Denn ab und zu herrscht im warmen Golfwasser Haialarm und dann sollte man das Baden zu jenem Zeitpunkt lieber vermeiden. Dennoch schätzen viele Surfanfänger die leichten Wogen des Meers, da die Haie sich nun auch nicht ständig dort herumtreiben.

Wer auf Sanibel Island übernachten möchte, der hat es schwer eine Herberge zu finden, da die Insel sehr klein ist und nur wenig besiedelt ist. Größere Chancen eine Bleibe zu finden hat man im am Festland gelegenen Fort Myers. Dies ist eine Stadt mittlerer Größe, die man auf dem Weg zu der Insel eh durchfahren müsste.    [...mehr]


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Autor: Caipi

Ernest Hemingway, Tennessee Williams und Truman Capote haben früh erkannt, dass sich in Key West gut leben lässt. Und warum?

Das lässt sich sicherlich nicht in einem Satz erklären. Key West ist dafür berühmt, die südlichste Stadt des U.S.-amerikanischen Festlands zu sein und sein karibisches Klima bekommt man im Sommer alle mal zu spüren! Man kann wohl sagen, dass Key West nicht sehr amerikanisch ist. Die kleinen Straßen, die von einer Vielzahl von Pflanzen, die man sonst nur aus dem botanischen Garten kennt, umrahmt sind, genauso wie die vielen alten Holzhäuser mit teilweise abblätterndem Putz verbreiten das Gefühl, man würde durch eine Postkarte wandern. Im Sommer kommt es nicht selten vor, dass die Sonne so steil steht, dass man sogar ohne die Begleitung seines Eigenschattens die Stadt durchläuft. Gottseidank mangelt es in dieser Stadt nicht an schattenspendenden Palmen, die hoch in den Himmel ragen.

Möchte man sich nach einem langen Spaziergang abkühlen, so bieten der Atlantik und der Golf von Mexiko zwar nicht viel Abkühlung, aber dafür hat man wieder das Postkartenpanorama mit weißem Sand und vielen Palmen. Beliebte Strände sind Smathers Beach und Bahia Honda, zu denen man jedoch eine Weile laufen, beziehungsweise fahren muss. Der in Key West direkt gelegene South Beach ist zwar auch ganz nett, jedoch ist er sehr klein und nur für kürzere Aufenthalte geeignet.

Das “Strandproblem”, wenn man es denn so nennen kann, gerät aber komplett in Vergessenheit, wenn man sich das örtliche Kulturangebot vor Augen führt. Diverse bekannte Schriftsteller, wie Hemingway und Capote, zog dieser Ort wegen seines urigen Charmes an. Key West ist zwar längst nicht mehr so ruhig, wie es damals einmal gewesen war, doch lohnt es sich, dort einen Entspannungsurlaub zu machen. Empfehlenswert ist es, Hemingways Haus zu besichtigen. Neben einem Einblick in seine Räumlichkeiten und vielen privaten Gegenständen und Bildern, erfährt man dort auch viele interessante Geschichten und Anekdoten aus Hemingways Leben.

Besonders interessant ist Key West für die Schwulen- und Lesbenszene. Schon früh galt Key West als ein Symbol für Toleranz und Akzeptanz und führte allmählich dazu, dass immer mehr Menschen diesen Ort aufsuchten, um sich zu verwirklichen und ihresgleichen zu finden.




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Weihnachten auf Kuba

Kategorie: Amerika
14. November 2007
Autor: Caipi

Havanna Weihnachten

Wir wissen nicht genau, wie die offizielle Stellungnahme der Sozialistischen Republik Kuba zu Weihnachten lautet, geschweige denn, ob es überhaupt eine gibt. Aber wir ahnen nichts Gutes – zumal der Weihnachtsmann, wenigstens in seinem roten Kostüm, eine Erfindung des Coca-Cola-Konzerns ist.

Die Insel vor der amerikanischen Küste hat aber Einnahmen aus dem Tourismus bitter nötig, um als letzte Bastion des realen Sozialismus im 21. Jahrhundert bestehen zu können. Folglich gibt es inzwischen eine Vielzahl von Angeboten, Weihnachten auf Kuba zu verbringen. Aus dem europäischen Schmuddelwetter mal eben in die Karibik – warum nicht?

Rund 2,5 Millionen Touristen zählt die größte Insel der Karibik jedes Jahr. Ein Aufenthalt über Weihnachten war schon immer beliebt: Von November bis April herrscht nämlich ungetrübtes Ferienwetter. Ohnehin sinken die Temperaturen selten unter 28°C. Wer sich also damit anfreunden kann, seinen Gummitannenbaum in den Sand zu stecken und sich statt Glühwein auch mit einem Cuba Libre anfreunden kann, sollte durchaus mal die Last-Minute-Angebote ansehen.    [...mehr]


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Acapulco – Paradiesisch schön

Kategorie: Amerika
9. November 2007
Autor: Caipi

Blick auf den Strand von Acapulco.

Acapulco ist eine von Mexikos zahlreichen hinreißenden Küstenstädten. Mit rund 650.000 Einwohnern, einer Vielzahl internationaler Hotels, mehreren Museen und einer pittoresken Altstadt hat die Stadt auch jenseits der Strände einiges zu bieten.

Menschliche Siedlungen konnten bis ins dritte Jahrtausend vor Christus nachgewiesen werden; aber erst, nachdem Cortés die Stadt 1531 entdeckte, gewann Acapulco als pazifischer Seehafen zentrale Bedeutung für den Überseehandel von und nach Südamerika. Heute werden fast nur noch landwirtschaftliche Güter wie Kaffee, Baumwolle und Zucker über die mexikanische Hafenstadt verschifft.

Dafür gewinnt der Acapulco-Tourismus zunehmend an Bedeutung. Die Temperaturen sinken in keinem Monat unter 26°C; 16km Sandstrände und die berühmten Klippenspringer machen Acapulco zu einem beliebten Reiseziel für Urlauber aus aller Welt.

Nicht zuletzt ist Acapulco ein Wort mit mehreren Bedeutungen, aber hier geht’s nicht zum bayrischen Swingerclub.

Die ber�hmten Klippenspringer von Acapulco.

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Elvis auf Kuba…

Kategorie: Amerika
9. November 2007
Autor: Caipi

... oder:

Warum die malerische Karibik-Insel vor der amerikanischen Küste doch kein Ferienparadies für die Mittelschicht der Vereinigten Staaten wurde.

Kuba heute.

1972: Ein Abend im Hilton Havanna. Männer und Frauen in Abendgarderobe sitzen an den im Saal verteilten Rundtischen; an der Bar werden in unglaublicher Geschwindigkeit Cocktails gemixt. Die Industrie-Funktionäre, die gerade eine Konferenz auf Kuba abhalten, treffen ein. Ein kleiner Kubaner im Smoking erklimmt die Bühne, greift nach dem Mikro und verkündet enthusiastisch: “Ladies and Gentlemen, wie jeden Abend ist es soweit … The King of Rock ‘n’ Roll, Elvis Presley, exklusiv für unsere Gäste !” Und da ist er, schon mehr eine Parodie seiner selbst im glitzernden Anzug, die Haare fettglänzend, ein übergewichtiger, zitternder Mann, “The King”, die Touristen halten es kaum auf den Stühlen aus, ihre Hüften zucken … Elvis, derselbe Elvis wie in ihrer Jugend … und sie bestellen noch einen Daiquiri…

Nicht, dass dergleichen Gedankenspiele besonders ergiebig wären, Elvis Presley hat seinen Vorruhestand ja bekanntlich in Las Vegas genossen.

Die Revolution hat das Land gr�ndlich ver�ndert.

Ein Blick auf die Geschichte der karibischen Insel, und besonders auf die Entwicklung des Tourismus auf Kuba, lohnt dennoch – um ein Haar hätte die Insel nämlich Las Vegas ersetzt.

Ehe die Gebrüder Castro mit ihren Mitstreitern 1959 die Revolution über das karibische Inselreich brachten, war Kuba ironischerweise eines der Lieblingsziele amerikanischer Urlauber.

Der Kuba-Tourismus war während der Prohibtion in Amerika (1919-32) regelrecht explodiert – Alkoholverbote, Einschränkungen bei Glücksspielen und Prostitution gab es auf der Insel nicht. Die Steuern waren niedrig, die Löhne auch; viele amerikanische Geschäftsleute investierten in Kuba, wollten es regelrecht ausbauen zur Ferieninsel, zum Vergnügungs- und Urlaubsparadies.

Das daraus nichts wurde, liegt an der Revolution und dem umgehenden amerikanischen Embargo. Wer als Amerikaner in den Tourismus investieren wollte, richtete sein Interesse fortan lieber auf Las Vegas.

Im Nachhinein betrachtet, scheinen die Kubaner gerade nochmal Glück gehabt zu haben – ehe die ausländischen Investitionen weit genug gediehen waren, um den morbiden Charme der Altstadt Havannas durch glitzernde Hotelfassaden zu ersetzen, wie es beispielsweise in Rio de Janeiro teilweise der Fall war, kam der Sozialismus, und von da an war für solche Phantasien einfach kein Geld mehr da; wie überhaupt für ziemlich Vieles.

Automobil-Nostalgie auf Kuba.

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Postkarten aus Copacabana

Kategorie: Amerika
9. November 2007
Autor: Caipi

Die Copacabana fr�her.

Eine charmante, kleine Website archiviert Postkarten aus aller Welt – darunter finden sich auch Ansichten der Copacabana aus den 10ern und 20ern des vorigen Jahrhunderts.

Der berühmte Strandverlauf ist unverkennbar der gleiche; die Umgebung aber erinnert mehr an ein mediterranes Städtchen als an die glänzende Hotelfassademeile der Gegenwart. Tatsächlich erlebte der Stadtteil erst in den Jahren von 1930-60 seine Blüte, vorher war die Copacabana kaum bekannt.

Inzwischen wird das Viertel von zehn- bis zwölfstöckigen Wohnhäusern dominiert. Regelrechte Häuserschluchten machen den Aufenthalt, besonders nachts, ungemütlich. Die Ein- und Zweizimmerwohnungen in den Hochhäusern werden zum größten Teil von Touristen angemietet; Copacabana ist eine richtige Touristenstadt geworden.

Schnitt – ein Blick zurück auf die Postkarten. Da ist eine große Stadt am Meer zu sehen, flache, ein- bis zweistöckige Häuser und breite Straßen, kaum Verkehr…

Der Vergleich zwischen der alten Stadt und dem modernen Copacabana wirkt fast ein bisschen gruselig.

Die Copacabana heute.

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