Beiträge vom: März, 2008
Der Mai Tai ist neben dem Long Island Iced Tea einer DER Klassiker unter den Cocktails. Man sagt, die Qualität einer Bar sei daran messen, ob der Mai Tai schmeckt. Das liegt daran, dass bei diesem Drink das Mischungsverhältnis extrem wichtig ist: Viele neue Rezepte benutzen Fruchtsaft und das meistens zuviel, im schlimmsten Fall kommt der Rum nicht mehr richtig zum Tragen.
Den klassischen Mai Tai hat Victor Bergeron a.k.a Trader Vic 1944 in San Francisco erfunden. Auf seiner Website beschreibt er die Entstehungsgeschichte: Nachdem er einen Cocktail zubereitet hatte, präsentierte er den neuen Drink zwei Freunden aus der Karibik, die nach Genuss ausgerufen haben sollen: “Mai Tai Roa Ae”, was wohl soviel bedeutet wie “Nicht von dieser Welt”. Ob das jetzt genau stimmt, ist mir egal, auf jeden Fall eine schöne Geschichte.
Aber genug geschwätzt, hier kommt das Rezept:
- 6 cl brauner Rum, am besten aus Jamaica
- 1,5 cl Curaçao Orange
- 0,75 cl Orgeat
- 0,75 cl Zuckersirup
- 2 cl frisch gepresster Limettensaft
Mit gestoßenem Eis schütteln und in ein Glas mit crushed Ice abseihen. Mit einem Minzezweig garniert servieren. Das Rezept hat eine Menge Variationen erfahren. Vor allem sind Fruchtsäfte dazugekommen, oder es wird statt dem Curacao Cointreau verwendet. Zuviel Frucht sollte jedoch wie gesagt nicht an den Mai Tai, der Cocktail wurde ja gerade entwickelt, um den Rumgeschmack mit wenigen Zutaten ansprechend zu präsentieren. [...mehr]
Der Taucher versinkt in einem schillernden Ozean aus Farben und gedämpften Lauten; er sinkt und erforscht die Tiefen der See …
… so betrachtet, haben Sporttaucher und Cocktail-Aficionados einiges gemeinsam; wenn auch sich Einer von beiden nur im weiteren Sinn der Gefahr des Ertrinkens aussetzt.
Wer aber die Erfahrungen, die er in den Tiefen eines Zombie oder eines Long Island Ice Teas gemacht hat, erneut durchleben will - bloß nüchtern und in 3D -, der ist mit sportlichem Tauchen gut beraten: Auch hier hat man das Gefühl, sich zunehmend von der vertrauten Welt zu entfernen; auch hier begegnet man in großer Tiefe den merkwürdigsten Wesen, und manchmal hat man beim Auftauchen gar Kopfschmerzen …
Wenn Sie das entsprechende Kleingeld auf dem Konto und keinerlei Gewissensbisse wegen des Klimawandels haben, können Sie ausgezeichnete Taucherfahrungen auf einer entsprechenden Kreuzfahrt in den Bahamas sammeln. Die “AquaCat” etwa fährt rund 365 Inselchen der Bahamas an und bietet täglich bis zu fünf Tauchgänge an. Daneben kann der geneigete Kreuzfahrer, ähnlich seinen Vorgängern im 13. Jahrhundert, fremde Kulturen, Bräuche und Küchen kennenlernen, spart sich allerdings die Keilereien, die den mittelalterlichen Kreuzfahrern als das eigentliche Reisevergnügen galten. [...mehr]
Italienisches Flair auf französischem Boden – Menton an der Cote d’Azur bietet dem Urlauber ein besonders ruhiges Klima. Zahlreiche Gärten und Parks machen diesen idyllischen Hafenort zu einem wunderschönen Ziel.
Der Strand von Menton zieht sich um eine malerische Bucht, in der das Wasser blau schimmert, hier lässt sich lange liegen und relaxen.
Wer genug vom Strandurlaub hat, für den bietet die Altstadt viel Sehenswertes:
Die ganze Stadt ist sehr grün angelegt, dabei ist die Bauweise der Häuser eher italienisch als französisch, durch die Mischung der Kulturen ergibt sich ein ganz besonderes Flair.
Kann man schwer beschreiben, aber man fühlt sich unwillkürlich an einen kitschigen Werbefilm erinnert, weil tatsächlich alles wie „verzaubert“ zu sein scheint. Also das, was einem die meisten Reiseanbieter versprechen, wenn sie dich in ihr neu gebautes Hotel direkt neben dem Ölfeld locken wollen… Aber zurück nach Menton.
Der Hafen mit den alten Festungsanlagen lädt gerade am Abend zu einem Spaziergang ein, den man wohl nicht so schnell vergessen wird. Der Geruch der Cote d’Azur mischt sich mit den Geräuschen der Restaurants, nach einem
Blick zurück zu den angestrahlten Gebäuden der Altstadt läuft auch dem abgebrühtesten Backpacker ein Kribbeln über den Rücken.
Mit dieser Stadt bietet sich endlich mal ein Grund dafür, seinen Urlaub inmitten von Zivilisation und nicht auf einem schneebedeckten Berggipfel zu suchen. Sehr angenehm, schwimmen kann man auch. Am Besten im Mai oder von September bis Oktober hinfahren, dann weht da dieser unbeschreibliche Wind…
Die Dominikanische Republik galt lange Zeit als Traumziel für deutsche Urlauber, hat aber gegenüber den Pauschalreisen in die Türkei oder auf die Balearen erheblich an Attraktivität verloren. Dabei existieren gerade in der Punta Cana, zu welcher auch der über 50 Kilometer Playa Bavaro gehört, zahlreiche idyllische und paradiesische Strände.
Die t
ropischen Temperaturen in der Punta Cana bewegen sich das gesamte Jahr zwischen angenehmen 25 und 35 Grad, womit die Region ganzjährig für einen traumhaften Karibikurlaub prädestiniert ist. Wer also dem Wintertristesse oder dem regnerischen Sommer in Deutschland entfliehen möchte, hat in der Dominikanischen Republik genügend Gelegenheiten. Punta Cana liegt im Südosten der Republik und besitzt sogar einen eigenen Flughafen, womit sich die Anreise vollkommen gestaltet.
Da man inzwischen aus der Vergangenheit gelernt hat, werden nicht nur touristische Hochburgen angelegt, sondern mit der Errichtung von Naturreservaten auch etwas für den Erhalt der natürlichen Ressourcen getan. Ein besonderes Beispiel hierfür ist die Insel Saona, auf der die
ursprüngliche Vegetation erhalten werden konnte und seltene Vogelarten ihre Heimat haben. Auch dank natürlicher Begebenheiten, wird die Playa Bavaro, vor gefährlichen Brandungen geschützt, so übernimmt ein natürliches Korallenriff diese Funktion.
Die Touristen zieht aber in den seltensten Fällen die ursprüngliche Natur der Punta Cana hierher, sondern die schneeweißen Sandstrände, das türkisblaue Meer und die kulinarischen Kostbarkeiten, die man hier genießen kann. Diese Mischung macht die Playa Bavaro zu einem Paradies, welches es zu entdecken gilt.
Der Zombie. Ein schillerndes Getränk. Bei richtiger Zubereitung schmeckt der Zombie sehr fruchtig, man merkt überhaupt nicht, wieviel Alkohol im Getränk enthalten ist.
Da liegt auch ein bisschen die Gefahr bei diesem Cocktail: Wenn Ihr nicht aufpasst, dann verwandelt euch der Zombie in seinen Namensvetter und ihr könnt Euch nur noch lallend, kriechend und keuchend fortbewegen. Wahrscheinlich ist der Zombie gerade deswegen so beliebt, er liefert mit Glück einen guten Start in den Abend, wenn man Pech hat, dann ist immer noch für Unterhaltung gesorgt…
Auf jeden Fall sollte man das Zeug erstmal selbst mixen, er schmeckt durch den hohen Fruchtsaftgehalt wie gesagt fast immer. In erster Linie bleibt der Zombie aber ein Party- Drink, nicht zu vergleichen mit klassischen Cocktails wie dem Swimmingpool oder dem Mai Thai.
4 cl brauner Rum
4 cl weißer Rum
2 cl 73 %iger Rum
2 cl Cointreau
4 cl Orangensaft
2 cl Grenadine
4 cl Ananassaft
4 cl Zitronensaft
2 cl Maracujasirup
Rum natürlich NUR aus Kuba.
Alle Zutaten im Shaker vermischen und dann auf Crushed- Ice ins Longdrinkglas gießen. Wenn man ganz sicher gehen will, den hochprozentigen Rum erst hinterher drantun. Garniert wird mit Orangenhälfte oder Cocktailkirschen- Spieß. [...mehr]
Persönlich ziehe ich zwar bittere Cocktails vor; aber wer einen Café zu mixen weiß, ist immer auf der sicheren Seite - ein cremiger Cocktail, der hervorragend nach dem Essen, möglicherweise zum Dessert, gereicht werden kann.
Der Café schmeckt zwar ähnlich, ist aber längst nicht so stark wie ein “White Russian“. Je nach Geschmack, würde ich sogar etwas mehr Gin dazugeben, dadurch erhält er eine etwas bittere Note, die den süßlichen Geschmack ausgleicht. Sie benötigen:
1,5 cl Gin
1,5 cl Eierlikör
3 cl Crème de Mocca
1 cl Crème de Vanille
ein Esslöffel leicht geschlagener Sahne
Die Liköre werden vorsichtig mit dem Gin verührt; bestenfalls kommen sie aus dem Kühlschrank, sind aber nicht eiskalt. Heben Sie anschließend die leicht geschlagene Sahne über, rühren Sie ein letztes Mal um - voilà! Der Café ist fertig.
Gelegentlich wird der Gin durch Wodka ersetzt; aber dann haben Sie im Prinzip einen “White Russian“. Der Eierlikör sollte - generell - von hervorragender Qualität sein: Ein schlechter Eierlikör verdirbt jeden Cocktail. [...mehr]






